Inspiration

Mit Humor geht vieles leichter. 

Coaching darf neben aller Lösungsorientiertheit auch Leichtigkeit vermitteln und Spaß machen.

Ich liebe gute Geschichten und weise Zitate. 


Hier eine kleine Auswahl.....


Mit den Gedanken entstehen alle Dinge. Mit den Gedanken verschwinden alle Dinge

Huangbo Xiyun, chin. Chan Meister

"Ein Vogel hat niemals Angst davor, dass der Ast unter ihm brechen könnte. Nicht, weil er dem Ast vertraut, sondern seinen eigenen Flügeln. Verliere nie den Glauben an dich selbst!"

unbekannt

"Gedacht heißt nicht immer gesagt, gesagt heißt nicht immer richtig gehört, gehört heißt nicht immer richtig verstanden, verstanden heißt nicht immer angewandt, angewandt heißt noch lange nicht behalten."

Konrad Lorenz, Verhaltensforscher

"Wenn der Wind der Veränderung weht, suchen manche im Hafen Schutz, während andere die Segel setzen!"

unbekannt

Als ich mich selbst zu lieben begann

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden,

dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin

und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man 'VERTRAUEN'.


Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen,

dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man 'AUTENTHISCH-SEIN'.


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich, das nennt man 'REIFE'.


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben

und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man 'EHRLICHKEIT'.


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,

weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das 'GESUNDEN EGOISMUS', aber heute weiß ich, das ist 'SELBSTLIEBE'.


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,

so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt, das nennt man 'DEMUT'.


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert,

weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet.

So lebe ich heute jeden Tag und nenne es 'BEWUSSTHEIT'.


Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich,

dass mich mein Denken armselig und krank machen kann,

als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute 'HERZENSWEISHEIT'.


Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN!


Charlie Chaplin an seinem 70.Geburtstag am 16. April 1959

… Krisen sind leider unvermeidbar! Zum Zeitpunkt einer Entscheidung haben wir nach bestem Wissen gehandelt. Lernen wir aus einer vermeintlichen Niederlage, sind analysebereit, geben nicht auf und mutig Neues zu wagen. Im Nachhinein stellt sich oft heraus, dass dieser Umweg sogar Vorteile brachte.


Die Biografien erfolgreicher Menschen weisen Misserfolge und Fehlschläge auf. Fehlentscheidungen gehören zum Erfolg dazu. Lassen Sie sich deshalb von Ihren Niederlagen nicht daran hindern, Ihren Weg zu gehen.

Beethoven

war so ungeschickt mit der Violine, dass er nur seine eigenen Kompositionen spielte, anstatt seine Technik zu verbessern. Sein Lehrer nannte ihn hoffnungslos als Komponist.

Charles Darwin

Vater der Evolutionstheorie, gab eine Karriere in der Medizin auf. Sein Vater sagte zu ihm: "Du interessierst dich für nichts als Schießen, Hunde und Ratten fangen." In seiner Autobiographie schrieb Darwin: "Ich wurde von all meinen Lehrern und von meinem Vater als ein sehr gewöhnlicher Junge mit unterdurchschnittlicher Intelligenz angesehen."

Walt Disney

wurde wegen Mangels an Ideen von einem Zeitungsherausgeber gefeuert und ging auch mehrere Male Bankrott, bevor er Disneyland erbaute.

Thomas Edisons

Lehrer sagten, er wäre zu dumm, um irgendetwas zu lernen

Albert Einstein

sprach erst als er vier war und konnte erst mit sieben lesen. Seine Lehrer beschrieben ihn als "geistig langsam, ungesellig und immer in seine törichten Träume abschweifend." Er wurde von der Schule verwiesen, und der Zugang zur Technischen Hochschule Zürich wurde ihm verweigert.

Henry Ford

scheiterte und ging fünfmal Pleite, bevor er schließlich erfolgreich wurde.

Louis Pasteur

war nur ein mittelmäßiger Student und rangierte in Chemie an fünfzehnter Stelle von zweiundzwanzig.

Rodin

Der Vater des Bildhauers Rodin sagte: "Ich habe einen Idioten als Sohn." Als schlechtester Schüler der Schule beschrieben, misslang Rodin dreimal die Aufnahme an der Kunstschule Sein Onkel nannte ihn unfähig, unterrichtet zu werden.

Die Frösche im Milchtopf

Auf dem Bauernhof stand ein Eimer. Zwei Frösche kamen vorbei und fragten sich, was da wohl im Eimer sei. Voller Neugier sprangen sie mit einem großen Satz hinein. Doch zu ihrem Schrecken mussten sie feststellen, dass der Eimer halb voll mit Milch gefüllt war, und die Wände zu hoch und zu glatt waren, um an ihnen hochzuklettern. So schwammen die Frösche nun in der Milch, und der Tod schien ihnen sicher.

Der eine der beiden Frösche verzweifelte. "Wir müssen sterben", jammerte er "hier kommen wir nie wieder heraus." Und da ja doch alles sinnlos schien, hörte er mit dem Schwimmen auf, und so ertrank er in der Milch.

Auch der andere Frosch sah, dass es nicht gut um ihn bestellt war, aber er sagte sich: "Ich bin ein guter Schwimmer! Vielleicht kommt jemand und befreit mich aus diesem Eimer oder ein Wunder geschieht." Und so schwamm der Frosch im Milcheimer herum, strampelte kräftig mit seinen Hinterbeinen und schwamm und schwamm und schwamm. Zwar wollte niemand kommen und ihn aus dem Eimer befreien, doch spürte er irgendwann, dass die Milch durch das beständige Schwimmen zu einer festen Masse wurde. Sie wurde langsam zu Butter. Und schließlich konnte er aus dem Eimer in die Freiheit springen.

„Kommunikation ist erfolgreich, wenn das was ich ausdrücken möchte auch genauso vom Gegenüber verstanden wird.“


Gedacht heißt nicht immer gesagt,

gesagte heißt nicht immer richtig gehört,

gehört heißt nicht immer richtig verstanden,

verstanden heißt nicht immer angewandt,

angewandt heißt noch lange nicht beibehalten“.

Konrad Lorenz, Verhaltensforscher

Mit unseren Gedanken erschaffen wir unsere Lebenswelt.

Mit unseren Gedanken können wir unsere Lebenswelt verändern.

Marianne Jungjohann


Zwei Wölfe

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkel am Lagerfeuer. Der Alte sagt nach einer Weile des Schweigens:
"Weißt Du, im Leben ist es oft so, als ob zwei Wölfe im Herzen miteinander kämpfen. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend."

"Welcher der beiden gewinnt den Kampf um das Herz?" fragt der Junge.

"Der Wolf, den man füttert." antwortet der Alte.

  • In einer Krise in Partnerschaft und Beziehung mit Trennungsabsicht
  • Verbesserung der Work-Life-Balance
  • Depressive Verstimmungen und Ängste rauben Schlaf und Lebensfreude
  • Perfektionismus Denken


Zwei mangelhafte Backsteine 

Nachdem wir 1983 Land für unser Kloster gekauft hatten, waren wir völlig pleite und steckten bis zum Hals in Schulden. Auf dem Grundstück selbst stand kein einziges Haus, nicht einmal ein Zwei Schuppen. In jenen ersten Wochen schliefen wir auf alten Türen, die wir billig gekauft hatten.

Mit untergelegten Backsteinen wurden diese Türen zu Betten, wobei wir als Mönche eines Waldklosters natürlich auf Matratzen verzichteten.


Der Abt schlief auf der Tür, die am besten erhalten war und über eine angenehm glatte Oberfläche verfügte. Meine hingegen war geriffelt und wies überdies noch ein beachtliches Loch in der Mitte auf, nämlich an jener Stelle, wo einst der Tür Knauf gesessen hatte. Ich war zwar froh, dass der Knauf überhaupt entfernt worden war, aber nun befand sich mitten auf meiner Schlafunterlage ein Loch. Ich machte Witze darüber, dass ich nicht einmal mehr zum Austreten würde aufstehen müssen aber zum Lachen war mir eigentlich nicht zumute, denn kalter Wind pfiff nachts durch dieses Loch. In jener Zeit schlief ich sehr schlecht.

Wir waren arme Mönche, aber wir brauchten ein Dach über dem Kopf. Bauarbeiter konnten wir uns nicht leisten! Also musste ich das Bauen erlernen: wie man ein Fundament legt, betoniert, mauert, ein Dach zimmert und sanitäre Einrichtungen einbaut, eben alles, was zum Bau gehört.


Mein bürgerliches Leben als Physiker und Lehrer hatte mich nicht darauf vorbereitet, mit den Händen zu arbeiten. Doch im Verlauf der Jahre wurde ich zu einem recht geschickten Bauarbeiter wobei der Anfang allerdings sehr mühsam.


Dem Außenstehenden mag Maurerarbeit leicht erscheinen: man pappt etwas Mörtel auf den Stein, setzt ihn an seine Stelle und klopft ihn ein bisschen fest. Wenn ich aber leicht auf eine Ecke schlug, um eine ebene Oberfläche zu erhalten, stieg eine andere Ecke nach oben. Kaum hatte ich diese auch festgeklopft, tanzte auf einmal der ganze Stein aus der Reihe. Behutsam brachte ich ihn also wieder in die richtige Position, um gleich danach festzustellen, dass die erste Ecke schon wieder hochragte. Es war zum Verzweifeln.

Als Mönch verfügte ich über so viel Geduld und Zeit, wie ich brauchte. Ich gab mir also große Mühe, jeden Backstein perfekt einzupassen, ganz gleich, wie viel Zeit ich dafür benötigte. Und irgendwann war die erste Backsteinmauer meines Lebens fertig gestellt. Voller Stolz trat ich einen Schritt zurück, um mein Werk zu begutachten.

Erst da fiel mir auf - das durfte doch nicht wahr sein! - dass zwei Backsteine das Regelmaß störten. Alle anderen Steine waren ordentlich zusammengesetzt worden, aber diese zwei saßen ganz schief in der Mauer. Ein grauenvoller Anblick! Zwei Steine hatten mir die ganze Mauer versaut.


Der Zementmörtel war inzwischen fest geworden. Also konnte ich diese Steine nicht einfach herausziehen und ersetzen. Ich ging zu meinem Abt und fragte, ob ich die Mauer niederreißen oder in die Luft jagen und neu anfangen dürfte.

"Nein", erwiderte der Abt, "die Mauer bleibt so stehen, wie sie ist."


Als ich die ersten Besucher durch unser neues Kloster führte, vermied ich es stets, mit ihnen an dieser Mauer vorbei zu gehen. Ich hasste den Gedanken, dass jemand dieses Stümperwerk sehen könnte. Etwa drei oder vier Monate später wanderte ich mit einem Gast über unser Terrain. Plötzlich fiel sein Blick auf meine Schandmauer.


"Das ist aber eine schöne Mauer", bemerkte er wie nebenbei. "Sir", erwiderte ich überrascht, "haben Sie etwa einen Sehfehler? Fallen Ihnen denn die zwei schief eingesetzten Backsteine nicht auf, die die ganze Mauer verschandeln?"


Seine nächsten Worte veränderten meine Einstellung zur Mauer, zu mir selbst und zu vielen Aspekten des Lebens.

"Ja", sagte er. "Ich sehe die beiden mangelhaft ausgerichteten Backsteine. Aber ich sehe auch 998 gut eingesetzte Steine!"


Ich war überwältigt. Zum ersten Mal seit drei Monaten sah ich neben den beiden mangelhaften Steinen auch andere Backsteine. Oberhalb und unterhalb der schiefen Steine, zu ihrer Linken und zu ihrer Rechten befanden sich perfekte Steine, ganz gerade eingesetzt. Ihre Zahl überwog die der schlechten Steine bei weitem.


Bis dahin hatte ich mich ausschließlich auf meine beiden Fehler konzentriert und war allem anderen gegenüber blind gewesen. Deshalb konnte ich den Anblick der Mauer nicht ertragen und wollte ihn anderen Menschen auch nicht zumuten. Deshalb hatte ich das Werk vernichten wollen. Doch als ich jetzt die ordentlichen Backsteine betrachtete, schien die Mauer überhaupt nicht mehr grauenvoll auszusehen.

Der Besucher hatte Recht: Es war wirklich eine sehr schöne Mauer. Jetzt, zwanzig Jahre später, steht sie immer noch, und inzwischen habe ich längst vergessen, an welcher Stelle die mangelhaften Backsteine stecken. Ich kann sie mittlerweile tatsächlich nicht mehr sehen.

Ajahn Brahm